Gefecht XLV – Helios Reach

Gefecht XLV – Helios Reach

Kathu gegen Gabriel

SEKTORKRIEG-CHRONIK

Gefecht XLV – Helios Reach

Die uralten Manufaktorien von Helios Reach wurden Zeugen einer weiteren brutalen Konfrontation, als die Belagerungsmeister der Iron Warriors auf eine Streitmacht der Necrons trafen. Die Schlacht entbrannte zwischen den stillgelegten Reaktorkomplexen und verlassenen Industriebezirken der inaktiven Schmiedewelt.

Die Iron Warriors betraten das Schlachtfeld mit der Absicht, den Vormarsch der Necrons durch überwältigende Feuerkraft und dämonisch durchdrungene Kriegsmaschinen zu zerschlagen, bevor die Xenos die Kontrolle über das Schlachtfeld erlangen konnten. Ihnen gegenüber standen die unsterblichen Legionen der Necrons, deren unaufhaltsame Selbstreparaturprotokolle den Verlauf des Gefechts entscheidend prägen sollten.

Einer der frühesten und dramatischsten Momente ereignete sich, als ein Venomcrawler nach vorne stürmte, begierig darauf, einen Trupp Skorpekh Destroyers im Nahkampf zu stellen. Noch bevor er den Feind erreichte, versuchte die dämonische Kriegsmaschine durch einen Dunklen Pakt ihre tödliche Kraft zu verstärken. Das Wagnis erwies sich als kostspielig. Obwohl der Venomcrawler mit erschreckender Wucht in die Necron-Linie krachte, gelang es ihm nicht, alle drei Destroyers zu vernichten. Die überlebenden Necrons schlugen mit erbarmungsloser Effizienz zurück, und bereits in der folgenden Runde war von der dämonischen Maschine nur noch ein rauchendes Wrack übrig.

An anderer Stelle führte ein Trupp Obliterators einen Tiefenschlag hinter den feindlichen Linien aus und nahm einen Doomstalker ins Visier, um die schwere Unterstützung der Necrons auszuschalten. Die monströsen Krieger entfesselten ein verheerendes Sperrfeuer, das die gewaltige Konstruktion beinahe zerstörte. Doch trotz der Heftigkeit ihres Angriffs hielt der Doomstalker stand. Die Obliterators fanden sich bald isoliert wieder und wurden systematisch vernichtet, bevor sie ihren kühnen Vorstoß weiter ausnutzen konnten.

Mit fortschreitender Schlacht gerieten die Iron Warriors zunehmend in einen Zermürbungskrieg gegen einen Gegner, der für genau diese Art von Konflikt geschaffen schien. Einheiten, die bereits vernichtet wirkten, kehrten erneut in den Kampf zurück, während beschädigte Formationen durch unaufhörliche Reanimationsprotokolle Schritt für Schritt wiederhergestellt wurden.

Bereits am Ende der zweiten Kampfrunde wurde das Ausmaß der Katastrophe deutlich. Ein Großteil der Iron-Warriors-Streitmacht war bereits ausgelöscht, während die Armee der Necrons nahezu unversehrt erschien. Krieger, Konstrukte und Destroyers, die zuvor schwere Verluste erlitten hatten, kehrten mit beunruhigender Regelmäßigkeit zu voller Kampfstärke zurück.

Die verbliebenen Iron Warriors kämpften mit ihrer typischen Entschlossenheit weiter, doch jeder Erfolg wurde durch die unerbittliche Selbstreparatur ihrer uralten Feinde zunichtegemacht. Das Schlachtfeld wurde zu einer Demonstration jener erschreckenden Widerstandskraft, die die Necrons zu einer der gefürchtetsten Bedrohungen der Galaxis gemacht hat.

Als die Schlacht schließlich endete, stand kein einziger Iron Warrior mehr auf Helios Reach. Im Gegensatz dazu hatte sich die Streitmacht der Necrons praktisch vollständig regeneriert und wirkte beinahe unverändert gegenüber jener Armee, die das Gefecht begonnen hatte.

Das Gefecht endete mit einem überwältigenden Sieg der Necrons und markierte einen der einseitigsten Triumphe, die bislang in der Kharon-Expanse verzeichnet wurden.

Für jene, die Zeugen dieser Schlacht wurden, war die Lektion eindeutig: Gegen die unsterblichen Legionen der Necrons reicht bloße Zerstörung oft nicht aus.

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