Gabriel gegen Tim
SEKTORKRIEG-CHRONIK
Gefecht XVI – Nemoris Vale
Der unaufhaltsame Kreislauf der Kämpfe auf Nemoris Vale setzte sich fort, als imperiale Streitkräfte auf Elemente der Chaos Space Marines trafen – insbesondere auf eine Kriegerschar, die größtenteils aus Kultisten bestand und von einem kleineren Kontingent verräterischer Astartes unterstützt wurde.
Die Chaosstreitkräfte rückten mit zahlenmäßiger Überlegenheit vor und setzten auf Wellen von Kultisteninfanterie, um das Schlachtfeld durch schiere Masse zu überfluten. Ihnen gegenüber verfolgten die Space Marines einen disziplinierten und methodischen Ansatz und errichteten Feuerlinien, die ihre überlegene Ausbildung und Feuerkraft optimal zur Geltung brachten.
Von Beginn an entwickelte sich das Gefecht in hohem Tempo und mit unerbittlicher Härte. Die vorrückenden Kultistenformationen wurden von anhaltendem und äußerst effektivem Fernfeuer empfangen, das ihre Reihen dezimierte, noch bevor sie eine ernsthafte Bedrohung für die imperialen Stellungen darstellen konnten. Das Fehlen widerstandsfähiger Unterstützung innerhalb der Chaosstreitkräfte ließ ihren Vormarsch ungeschützt, und ihr Schwung brach nahezu sofort unter der Intensität der Space-Marine-Reaktion zusammen.
Trotz weiterer Vorstoßversuche gelang es den Kultisten nicht, in ausreichender Zahl die Distanz zu überwinden. Die unterstützenden Chaos Space Marines waren zwar widerstandsfähiger, konnten die raschen Verluste ihrer Verbündeten jedoch nicht ausgleichen.
Die Schlacht eskalierte schnell, erreichte jedoch ebenso rasch ihr Ende. Bereits am Ende der zweiten Kampfrunde war die Chaosstreitmacht weitgehend neutralisiert, sodass die Space Marines die unangefochtene Kontrolle über das Schlachtfeld innehatten.
Das Gefecht endete mit einem klaren und überwältigenden Sieg der Space Marines und zählt zu den schnellsten Entscheidungen, die bislang auf Nemoris Vale verzeichnet wurden.
Dieses Aufeinandertreffen verdeutlicht eindrucksvoll den Unterschied in der Kampfkraft zwischen ungeschulten Massen und disziplinierten, schwer ausgerüsteten Truppen – insbesondere in Gefechten, in denen Feuerkraft und Positionierung den Ausschlag geben.